Keine Angst Vor Dem Tod

Wir alle werden sterben. Deshalb viel ist sicher. Und aber hat der Tod keinen guten Stand. Deshalb gut es geht, wird er verdrängt. Als wäre es, zum eigenen Lebensende ruhig entgegenzusehen? ns wird leichter, wenn man sich um zu schon frühzeitig auseinandersetzt. Das heißt vor allem, sich zum Leben zu widmen, seinem Wert und Sinn.

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“Ich fürchte ns Tod nicht. Ich zu sein Milliarden und Abermilliarden jahre tot, vor ich geboren wurde, und das hat mich nicht das geringsten Unannehmlichkeiten bereitet.“ das Schriftsteller unterschrift Twain gab sich mit Blick an sein Lebensende gelassen. Das klingt beneidenswert. Das meisten personen erleben ganz sonstiges Gefühle, wenn ns Lebensende langsam genauere rückt. Erfahrung mit von Tod lassen sich nicht sammeln, das gibt zeigen das eine Mal. Darum ist es wie bei vielen Dingen im Leben: Je bisherigen wir wir mit das eigenen Endlichkeit auseinandersetzen, desto besser sind wir in dem entscheidenden momente darauf vorbereitet.

In unserer heutigen Gesellschaft herbst die bilanz allerdings ziemlich gemischt aus. über Gelassenheit im Angesicht ns Todes könne nein Rede sein, bedeutet etwa matthias Meitzler. „Allenfalls gelinge es, angstfrei zu sein“. Der Soziologe in der universität Passau befasst wir mit der bodenbearbeitung des Trauerns. In Studien hat das Gespräche mit von 150 Trauernden geführt. An den betroffenen war durch den tod eines relativ auch ns eigene das ende verstärkt ins bewusstsein gerückt. Meitzlers Interviewpartner gaben mehrheitlich an, dass der Gedanke, irgendwann nicht mehr da zu sein, groß weniger Unbehagen auslöst wie die sicht auf einer langen, schmerzlich Sterbeprozess, in dem man Stück zum Stück ns Autonomie by sein leben verliert. In einer Feldforschung in einem Hospiz machte ns Soziologe ähnliche Beobachtungen: „Menschen, das wussten, dass ihr ausgeforscht kurz vor dem ende steht, waren bei einem Tag Äußerst gelassen, bei der anderen Tag außer sich.“


»Wie wir von eigenen tod entgegenblicken, hängen weniger daraus ab, wie wir auf das jenseits blicken, sondern viel mehr davon, welche erstellen wir zum geflügelt im Diesseits haben.«

Neue und ungewohnte optionen nutzen

Viele Religionen basieren in dem Glauben, dass das Dasein mit kommen sie Tod nicht vorbei ist. Entsprechend anders sind das Vorstellung: zu sein mit dem Tod zum mich alle vorbei hagen gibt das ein roh danach? Und rechne ich mit ein Wiedergeburt, mit dem Paradies oder kommen sie Fegefeuer? Doch der Glaube in ein darüber hinaus bietet offenbar bisschen Trost. „Mehrere Studien jawohl gezeigt, dass religiöse jedermann sich weder leichter noch mehr schwieriger mit zum Sterben tun als andere“, sprechen Meitzler. Ob wir zum eigenen tod angstvoll oder gelassen entgegenblicken, scheint weniger davon abzuhängen, zusammen wir an das darüber hinaus blicken, zusammen viel mehr davon, welche aufstellung wir zum geflügelt im Diesseits haben.


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Schauspieler james Dean posiert vergnügt in einem Sarg, sieben Monate vor er starb.


Vorsorge treffen

Sich mit kommen sie eigenen Ende zu beschäftigen, bedeutet auch, Vorsorge kommen sie treffen und jetzt kommen sie regeln, was einmal nötig befinde wird. Eine Patientenverfügung, einer Vorsorgevollmacht, ns Bestattungsvorsorge und das Testament sorgen dafür, das der besitzen Wille umgesetzt wird: wie möchte ich medizinisch behandelt werden, wer soll sich um herum was kümmern, zusammen möchte mich bestattet werden, welche verfolgen möchte mich hinterlassen? ns eigenen Werte – materiell zusammen ideell – in die korrekt weiterzugeben, etwas Bleibendes kommen sie schaffen und mit zum Erbe vielleicht auch etwas Gutes kommen sie tun, kann sein dem eigenen aus etwas von seiner Absolutheit nehmen.


»Die privatgelände Werte bei die rechts weiterzugeben, etwas Bleibendes zu schaffen, kann dem eigenen aus etwas von seiner Absolutheit nehmen.«

„Wer sich um zu auseinandersetzt und mit seinen verwandten darüber spricht, ich denke es wäre es wir einfacher“, sprechen Meitzler. Allerdings beobachtet er, dass das viel zu selten stattfindet: „Selbst einer beträchtlicher Teil der Hochbetagten verstecken das gegenstand Tod konsequent aus.“ enthalten ist einer Auseinandersetzung auch mit solch konkreten Fragen als denn je gefordert. Vieles, was noch bevor wenigen Jahrzehnten eher selbstverständlich in eine bestimmte Weise gehandhabt wurde, zu sein heute mehr oder minder frei verhandelbar. Ns gilt auch für schmerzen und Abschied: „Wo bisherigen kirchliche Rituale und Traditionen offensichtlich vorgaben, zusammen ein verstorbener personen verabschiedet wird, wächst ns Bedürfnis nach auseinander gestalteten Ausdrucksformen“, erläutert Meitzler. „Zunehmend werden neue und ungewohnte möglichkeiten genutzt, ca Trauerfeiern abzuhalten und Gräber kommen sie gestalten.“

Gereifter Käse und romantische Ruinen

Alle möchte alt werden, dennoch niemand wollen alt sein, lautet einer Sprichwort. Für das meisten jedermann ist der Gedanke bei den tod mit bild von Krankheit, Gebrechlichkeit und Verfall verbunden. Aber das alter – und selbst der Verfall – haben durchaus eigene Qualitäten, oben die einer sich besinnen sollte. Darauf verweist ns Biologe Midas Dekkers an seinem buchen „An allem nagt ns Zahn der Zeit“. Er schildert wunderbare beispiele für Reifungsprozesse: So betäubte gerade das alter Käse viele Gourmets, an manchen Sorten sind es Schimmelkulturen, ns für das besondere Aroma sorgen. Genauso zu sein viele menschen vom romantischen Reiz uralter Ruinen fasziniert. Dekkers schlägt ns weiten Bogen, durch den sich als roter Faden die Erkenntnis zieht: Das roh ist ns Prozess ns permanenten Werdens und vergehens ­­– und das ist geldstrafe so.


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Warum weinen? damit Abschied kann man ns Leben auch feiern, wie hier bei Sizilien.


Doch als gelingt es, mit ns ungelenken und inkontinenten menschlicher körper umzugehen und trotzdem die Kontrolle über sein Leben zu behalten und seine Würde zu wahren? dieser Frage geht seit viele Jahren sogar der Arzt, professor und Gründungsdirektor ns Leidener Akademie zum Vitalität und Altern, Rudi Westendorp, nach. Ns beste beispiel ist für ihn die 96-jährige Aafje, die zusammen er an der niederländischen Stadt ertragen lebt. Das sieht sie oft mit ihrem Elektromobil zum Bäcker steuerung oder an schönem Wetter an der Terrasse des Cafés bei der Nachbarschaft einen Espresso trinken. Hin und wieder fährt sie mit dem Taxi an ihm vorbei, um etwas kommen sie erledigen, wir zum beispiel die Haare schneiden zu lassen. Ns Mediziner Westendorp wusste Aafje auch beruflich – nicht zusammen Patientin, sondern als Expertin dafür, als man sein leben im hohen alter meistert.


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Wer sich bis zu ins hohe alter ein selbstbestimmtes roh erhält und gelassenheit bewahrt, ist für den Tod besser gewappnet.

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„Du musst alles loslassen“

Aafje ich werde es haben ihren männlich verloren und ihre „fantastisches“ Haus verlassen müssen. Sie kann sich nicht als selbst ausziehen, geschweige denn alleine duschen. Westendorp erinnert sich in eine treffen mit ihr: „Mit ihrem schelmischen lächelnd und das gepflegten Frisur machte Aafje ein zerbrechlichen, noch überwältigenden Eindruck. ‚Loslassen‘, sagte sie uns, ‚Du musst alle loslassen‘.“ in unserer sozial und seelischen Flexibilität liege das Schlüssel, bedeuten Westendorp. Außerdem: wer sich bis ins hohe das alter trotz widriger Umstände einen selbstbestimmtes geflügelt erhält und inbegriffen Gelassenheit bewahrt, ist sogar für das Tod besser gewappnet.


Gegen die angst vor dem das ende hilft vielleicht sogar die Erkenntnis, das die letzte Schritte im roh den ersten in vielen herbst recht ähnlich sind: „100 prozent aller Säuglinge von Pflegegrad 5. Es wird anzeigen nicht deshalb genannt“, schreiben Thomas Hohensee und Renate Georgy bei ihrem buch „Der Tod zu sein besser wie sein Ruf“. Das Autoren-Duo klar ein, das der eigene Tod zu den schwierigsten aufgaben zähle. „Auch sterben und einen guter tod wollen gelernt sein.“ Wer am Ende seines Lebens gern geschehen – heu zumindest bisschen – bedauern müsse, werde sich leichter tun. Hohensee und Georgy verweisen an Werte, das viele Sterbende zum wichtig erachten:

So leben, als es ns gefällt, und nicht, zusammen andere das erwarten.Weniger arbeit und nicht nur geld verdienen.Gefühle zum ausdruck bringen, statt sie für sich kommen sie behalten.Freundschaften pflegen.Sich mehr Freude gönnen.

Gelassenheit tun können man lernen

Gelassenheit ist für die Autoren auch eine Frage ns Bewusstseins: „Wir von entscheidenden Einfluss in unsere Überzeugungen.“ denn nicht alles, was uns bei den kopf komme, kann sein hilfreich. Selbststeuerung tun können man trainieren. Dann sei das möglich „so von den tod und ns Sterben kommen sie denken, dass das Ergebnis zumindest gelassenheit ist.“ besteht aus geht es jedoch nicht ca fieberhafte Selbstoptimierung. Sogar Zeit zu verplempern befestigt dazu, so lange man sich an das hier und jetzt konzentriere und ns Zukunft auf sich warten lasse. Steuerung abgeben: Philosoph Arthur Schopenhauer nannte den Schlaf das „kleinen britisch des Todes“. „Ist es nicht so, das man bevor allem dann quälend aufwachen liegt, wenn man sich by Kommendes sorgt heu Vergangenes nicht loslassen will?“, anfrage Hohensee und Georgy – und bedürfe es nicht ns gleichen evelt für ns gelassenen schritt zur finale Ruhe?

Am aus braucht man um zu Loslassen das Wesentliche: Liebe. „Liebe ist das wirksamste beschützen gegen Todesangst. Einer darf sie nur no missverstehen“, betont die Autoren. „Geliebt werden ist eine schöne Sache, dennoch im Kern geht das darum, mich lieben kommen sie lernen.“

TEXT Lars KlaaßenFOTOS: paul Fusco/Magnum Photos/Agentur Focus, dennis Stock/Magnum Photos/Agentur Focus, Ferdinando Scianna/Magnum Photos/Agentur Focus, skillieskil/Twenty20


Thomas Hohensee und Renate Georgy: ns Tod ist besser als sein Ruf. Ein buchen über das Leben, ns Sterben und ns Tod – habe nicht Angst: ns Tod ich werde mit ns Fülle negativer Vorstellungen assoziiert. Doch sogar das Lebensende ist anzeigen eine Frage das Perspektive. Das Autoren-Duo zeigt einer Weg, als man sich von der unruhe um ns eigene geflügelt und das der Liebsten kostenlos kann. Erschienen bei Benevento, 2017.

Thorsten Benkel, matthias Meitzler, Dirk Preuß: Autonomie das Trauer. von Ambivalenz des sozialen Wandels. Die Individualisierung der Gesellschaft zeigt sich sogar im Wandel das Bestattungskultur. Friedhofslandschaften und Bestattungsrituale gründen neue Formen. Der Umgang mit dem Tod wird vielfältiger. Doch das macht die auseinandersetzung mit von eigenen ende nicht einfacher. Erschienen bei Nomos, 2019.

Thorsten Benkel, matthias Meitzler (Hrsg.): Zwischen ausgeforscht und Tod. Sozialwissenschaftliche Grenzgänge. Die Beiträge zeigen, warum roh und tod nicht deswegen gegensätzlich sind, wie es glänzt mag. Versammelt Studien kommen sie den sozialen, kulturellen, rechtlichen, medialen, religiösen, ethischen und medizinisch Aspekten. Erschienen in Springer VS, 2018.

Rudi Westendorp: Alt verstehen ohne alt zu sein. Was heute möglich ist. Kann man mit 75 noch ein neues roh anfangen? Altersmediziner Rudi Westendorp fordert an zu als Kreativität bei der Gestaltung unsere Lebensläufe. Ns Titel ns Originals „Growing enlarge without feeling old“ macht deutlich, worum es geht: sich nicht alt kommen sie fühlen, ns Umständen um zu Trotz. Erschienen an C.H. Beck, 2015.

Midas Dekkers: an allem nagt ns Zahn ns Zeit. Stammen aus Reiz ns Vergänglichkeit. Die Schönheit von Alterns zieht sich zusammen roter Faden durch das Buch. Deren sich in die entspannte und heitere außerhalb des spiels mit Dekkers über leben und Sterben, über die Unvermeidlichkeit, aber auch die Reize des Verfalls macht, wird von Tod vielleicht mit milderem blick entgegensehen. Erschienen innerhalb btb Verlag, 2001.

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